Neuigkeiten_2122

Am Donnerstag und Freitag - 23. und 24. September´21 - fanden in der Jugendbegegnungsstätte in Baden-Baden die „Wahlinfotage“ statt. Veranstalter war das Kinder- und Jugendbüro (KIJUB). Ziel der Veranstaltung war es, die Jugendlichen in Baden-Baden zum politischen Interesse, vielmehr für politisches Engagement zu begeistern und zu bewegen. Das Programm war vielfältig aufgestellt und fand auf dem ehemaligen Gelände des KIJUB statt. Getagt und gearbeitet wurde in der alten Turnhalle und den ehemaligen Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendbüros sowie in der JUBE selbst in der Stephanienstraße. Eröffnet wurde die zweitätige Veranstaltung am Donnerstag von Oberbürgermeisterin Magret Mergen. Gerade die Relevanz von politscher Bildung und politischem Engagement wurde nochmals herausgestellt. Mitja Frank - Leiter des KIJUB – erläuterte im Folgenden das Programm und fungierte über die Tage auch als Bindeglied zwischen den verschiedenen Teilnehmern. Am Vormittag arbeiteten die Schüler*innen in den Workshops der Landeszentrale für politische Bildung. Hier lag der Fokus auf den Erstwählern und der Erläuterung des personalisierten Verhältniswahlsystems in der BRD. Aber auch Institutionenlehre und Funktionsweise der staatlichen Organe wurde nochmals den Schüler*innen nahegebracht. Die Mittagspause diente der Stärkung. Dafür wurde über das KIJUB reichlich Pizza bestellt, sodass der Hunger ausreichend gestillt werden konnte. Die Theodor-Heuss-Schule organisierte den Verkauf von Getränken. Am Mittag/ Nachmittag wurden die Schüler*innen dann in die spezifischen Workshops geschickt, welche im Voraus nochmals von Mitja Frank erklärt und erläutert wurden. Folgende Themenräume standen den Schüler*innen offen (Ehrenamt, Jugendforum, Umwelt- und Nachhaltigkeit, Bildung, Integration & Beteiligung). Die Workshops wurden von engagierten Schüler*innen, Mitarbeitern des KIJUB und externen Experten geleitet. In den Workshops selbst wurden die Fragen erarbeitet, welche die Schüler*innen am Folgetag im Rahmen der Podiumsdiskussion den Wahlkreis- Spitzenkandidaten der BT-Wahl stellen konnten. Der Einladung kamen alle Parteien, respektive Kandidaten nach – die AFD hatte die Einladung zur Diskussion mit der Schülerschaft nicht angenommen.

Als Resümee war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die den Schüler*innen nochmals die Relevanz von politischer Bildung und politischem Engagement verdeutlicht hat. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit der Wahl der Jugendsprecher des Jugendforums in Baden-Baden.

Matthias Hirth

Eine tolle, interessante und über-lebenswichtige Abwechslung im Schulalltag gab es am 21. und 22.09. für die Schüler der 9ten Klassen des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums, als Vertreter des Klinikums Baden-Baden und des örtlichen DRK zu Besuch waren. Im Rahmen der Aktion „Woche der Wiederbelebung“ und unter dem Motto „Prüfen-Rufen-Drücken“ lernten die Schülerinnen und Schüler klassenweise Erste - Hilfe - Maßnahmen bei Herzstillstand unter Pandemie Bedingungen. Nach einem informativen Vortrag durch Frau Dr. Hermann (Ärztin) und anschaulichen Videosequenzen, durften die Schülerinnen und Schüler die erlernten theoretischen Grundlagen der Wiederbelebung in die Praxis umsetzen. Dazu bekamen sie Übungspuppen und konnten einzeln an diesen trainieren. Der Ablauf von „Prüfen-Rufen-Drücken“ brachte die Schüler dabei heftig ins Schwitzen. Besonders das Drücken wurde als „sehr anstrengend“ empfunden. Kein Wunder, über 100 Mal pro Minute muss das Brustbein 5 - 6cm nach unten gedrückt werden. Wichtigstes Ziel ist, dass überhaupt geholfen wird und die Schülerinnen und Schüler ihre Scheu davor verlieren. Im Rahmen des Hygienekonzepts der Veranstaltung wurde auf Beatmung verzichtet. Ebenso wurde der Umgang mit einem Defibrillator (AED) gezeigt. Diese sind in Baden-Baden über 30 Mal anzutreffen, werden oft gesehen, sind den meisten Menschen aber unbekannt im Umgang. Auch hier durfte fleißig getestet werden.

Eine ganz besondere Deutschstunde erlebten unsere Fünft- und Sechstklässler am 1. Oktober. Der erfolgreiche Kinderbuchautor Armin Pongs las aus dem eben erschienenen zweiten Band seiner Reihe „Der magische Kalender“. Dabei hatte er einen wahren Marathon zu absolvieren, da jede der sechs Klassen für eine Schulstunde zu ihm in die Aula kommen durfte.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler dem Vortrag gelauscht hatten, stellten sie bei der anschließenden Fragerunde unter Beweis, dass das Thema Lesen nach wie vor eine große Rolle spielt. Pongs, der studierter Psychologe ist und unter anderem zum Thema Gedächtnis geforscht hat, hob ganz besonders auf die Bedeutung der Fantasie ab und betonte, dass ihm überhaupt erst der große Reichtum an Bildern, den ihm das Lesen geschenkt habe, ermöglichte, selbst Bücher zu schreiben.

„Der magische Kalender“ handelt von vier Kindern, deren Mission es ist, Tiere vor dem Aussterben zu retten. Im nun vorliegenden zweiten Band der Reihe erlebt das „magische Quartett“ erneut spannende Abenteuer, bei denen sich die Freunde auch wieder gegen die „Schattenmänner“ wehren müssen, die ihre Pläne zu durchkreuzen versuchen.

Derzeit arbeitet Pongs am dritten Band der Reihe, denn er ist überzeugt: „Mit einem Buch rettet man nicht die Welt“.

Baden-Baden, 28.-30.09.2021 In der vergangenen Woche präsentierten zwei Kurse des Leistungsfaches Wirtschaft des Markgraf- Ludwig Gymnasiums ihre Geschäftsideen von morgen in Elevator-Pitches.

„Hinter uns liegen drei spannende Tage im ELAN Gründerzentrum. Die Schülerinnen und Schüler haben erste Erfahrungen sammeln können, was es bedeutet ein Unternehmen zu gründen. Begeistert hat mich vor allem der Einfallsreichtum und das Teamwork in den jeweiligen Gruppen. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmenden, dem Start-up BW Young Talents Team sowie bei allen Juroren und Jurorinnen und freue mich jetzt schon auf das nächste Jahr“, so Dr. Christiane Klobasa.

Im Rahmen eines eintägigen Innovation-Workshops durchlebten die Schülerinnen und Schüler die ersten Phasen einer Unternehmensgründung: Kreative Lösungswege für die vorab identifizierten Probleme finden, daraus eine Geschäftsidee ableiten, Konzeption des Geschäftsmodells und Präsentation im Elevator-Pitch-Format.

Dabei befähigte sie der Workshop ihrer Problemlösungsfähigkeit zu vertrauen, ihren Ideen freien Lauf zu lassen und diese dann zu strukturieren und zu fokussieren, um zu einer Geschäftsidee zu kommen. In diesem Rahmen machten sie sich Gedanken über potenzielle Kunden, den Kundennutzen, das Alleinstellungsmerkmal, den Vertrieb und die Werbung. Mit Hilfe entsprechender Kreativitätstechniken gelang es den Jugendlichen innovative Ideen zu entwickeln für die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit. Damit wurde ein wichtiges Signal gesetzt, um gerade in diesen Krisenzeiten zu zeigen, dass unsere Jugendlichen das Potenzial haben, Probleme zu erkennen und Lösungen aufzuzeigen.

Beim sich anschließenden „School-Pitch“ präsentierten die Teams ihre vielfältigen Ergebnisse vor einer kompetenten Jury, die aus Gründungsberaterinnen und -beratern, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Banken und Hochschulen bestanden.

Die innovativen Lösungsansätze der Schülerinnen und Schüler reichten von den Themen Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung über Ideen zur Unterstützung von Benachteiligten bis hin zur Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen im Bereich Mobilität. 

Das jeweil Erstplatzierte Team an diesem Tag war „Zen“ und erhielt damit die Chance, sich für einen Platz in der Landesauswahl Start-up BW Young Talents zu bewerben.

Das Projekt ist Teil der Kampagne Start-up BW Young Talents vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg Ziel ist es, Jugendliche für die Themen
Innovation und Gründung sensibilisieren. Für die Konzeption und Umsetzung ist das Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim verantwortlich.

Hardstraße 2 - 76530 Baden-Baden

Information : 07221 932366

FAX : 07221 932370

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