Schüleraustausch mit dem Collège Nicolas Copernic in Duttlenheim
Nach einer kurzen Austauschpause freut sich die Fachschaft Französisch des MLGS ab diesem Jahr wieder ein Austauschprojekt mit dem benachbarten Elsass anbieten zu können.
Vom 27.04. bis 29.04.26 haben Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen erstmals an einem Schüleraustausch mit dem Collège Nicolas Copernic in Duttlenheim teilgenommen, der von Frau Nagel und Frau Hetzer betreut wurde. Wir danken den französischen Kolleginnen Frau Kister und Frau Horstfeld-Guitière für den schönen Aufenthalt bei ihnen und freuen uns auf den Gegenbesuch im Juni.
Im Folgenden finden sich Berichte der Teilnehmer/innen:
27.04.26
Am Montagmorgen trafen wir uns alle gemeinsam um 8 Uhr am Bahnhof, um unsere kleine Reise zu starten. Wir fuhren mit dem ersten Zug nach Appenweier und hatten dort einen ca. 20-minütigen Aufenthalt, in dem wir alle schon sehr gespannt über unsere Austauschpartner/innen sprachen. Danach ging es von Appenweier weiter nach Straßburg. In Straßburg angekommen, hatten wir nicht viel Umsteigezeit, weshalb wir uns ziemlich beeilen mussten, um den Anschlusszug nach Duttlenheim nicht zu verpassen. Endlich war es so weit: Wir waren in Duttlenheim angekommen und sahen, wie unsere Austauschpartner/innen schon am Gleis standen, um uns zu empfangen. Als jeder seinem/seiner Austauschpartner/in zugeteilt wurde, machten wir uns auf den Weg zum Collège. Anfangs waren alle noch ein wenig schüchtern und wussten nicht so richtig, was oder wie sie sagen sollten. Jedoch änderte sich das, nachdem wir angekommen waren, recht schnell. Zuerst wurden unsere Koffer eingeschlossen, und wir gingen in ein deutsches Klassenzimmer, in dem wir mit selbst gebackenem Kuchen und Säften herzlich empfangen wurden.
Nach dem kleinen Büffet sind wir gemeinsam mit den Austauschpartnern in den Schulhof gegangen und haben ein paar Kennenlernspiele gespielt, um alle Namen zu lernen und etwas über die anderen zu erfahren. (…) Beim ersten Kennenlernspiel mussten wir uns in alphabetischer Reihenfolge aufstellen. Das war natürlich leichter gesagt als getan, denn die Sprachbarriere war anders als im Schriftlichen, im Mündlichen ziemlich hoch. Obwohl diese Aufgabe länger andauerte, haben wir es doch irgendwie hingekriegt, eine gute Lösung zu finden. Nachdem die Austauschlehrerinnen uns zu unserem Erfolg kurz beglückwünschten kam die nächste Aufgabe: Wir sollten uns in der Reihenfolge unseres Geburtsdatums aufstellen, was deutlich schwieriger war. Abschließend spielten wir noch Bingo. Die französischen Austauschpartner/innen bekamen Blätter, auf denen Aussagen über Personen standen. Sie mussten herausfinden, auf welche deutschen Schüler/innen diese zutreffen. Wir vom MLG hatten die gleiche Aufgabe. Das Schwierige daran war, dass die französischen Austauschpartner/innen die Blätter auf Deutsch hatten und wir auf Französisch. (…)
Nach den ganzen Spielen ging es zum ersten Mal in eine französische Kantine, in der wir gemeinsam mit unseren Austauschpartner/innen aßen und viel sprachen (sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch).
Am Nachmittag sind wir dann in die Sporthalle gelaufen. Dort haben wir als Austausch Pärchen dreier Gruppen gebildet. In diesen Gruppen haben wir verschiedene Stationen abgearbeitet, die uns von einer französischen Lehrerin erklärt wurden. Dann haben wir uns aufgeteilt, dass jede Gruppe eine Station hatte. Als wir diese Sportspiele nacheinander durchgearbeitet haben, haben wir uns Mädchen und Jungs geteilt und Tauziehen gemacht. (Französische Jungs gegen deutsche Jungs, französische Mädchen gegen deutsche Mädchen). Beim Tauziehen haben die französischen Jungs und die deutschen Mädchen gewonnen. Danach ging es für uns wieder in die Schule zurück. Dort haben sich die deutschen Schüler in zwei Hälften geteilt. Die erste Hälfte ist in den französischen Geschichtsunterricht gegangen. Die zweite Hälfte ist in den Deutschunterricht der sechsten Klasse gegangen. Im Unterricht verging die Zeit echt schnell. Danach ging es zu den französischen Schülern nach Hause. In den Gastfamilien hatten wir einen ersten schönen Abend.
(Schülerinnen der 8b)
28.04.26
Am zweiten Tag des Austauschs haben wir uns in der französischen Schule getroffen und sind mit dem Bus nach Straßburg gefahren. In Straßburg haben wir dann erst einmal einen Spaziergang durch die Stadt gemacht und dann noch eine Bootstour mit Führung. Als wir wieder am Festland waren, sind wir ins Flams gegangen, einem französischen Flammkuchenladen, wo wir dann als große Gruppe aßen. Es war sehr lecker! Nachdem wir fertig waren, haben wir noch eine Stadtrallye gemacht und hatten noch ein bisschen Freizeit, in der wir in kleinen Gruppen in der Altstadt unterwegs waren. Dann haben wir uns auch noch wieder auf den Rückweg gemacht und sind mit dem Bus wieder zurückgefahren. Der Tag war insgesamt sehr schön und es hat mit den Austauschpartnern sehr viel Spaß gemacht !
(Schüler/innen der 8a)
29.04.26
Unser letzter Tag des Schüleraustausches in Duttlenheim begann um 9 Uhr in der Schule. Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten, begaben wir uns mit unseren Austauschpartnern in zwei getrennte Klassenzimmer, in denen wir uns gegenseitig Fragen stellten über unsere Hobbys, unsere sportlichen Aktivitäten und über unseren Musikgeschmack. Danach erstellten wir eine gemeinsame Playlist aus deutschen und französischen Lieblingsliedern. Anschließend hörten wir -während wir Kuchen aßen- unsere selbst erstellte Playlist. Bevor wir uns auf den Weg zum Zug machen mussten, gaben wir unseren Lehrern noch ein kurzes Feedback über das Programm. Gegen 14:30 Uhr kamen wir überraschenderweise pünktlich am Bahnhof in Baden-Baden an, wo wir von unseren Eltern erwartet wurden.
(Schüler/innen der 8a)